Der Begriff leitet sich direkt von der Handlung und der sprachlichen Bedeutung des Wortes „trauen“ ab:
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Das Verb „trauen“: Das Wort hat eine spannende sprachliche Entwicklung hinter sich. Im Mittelhochdeutschen bedeutete triuwen oder trūwen so viel wie „vertrauen“, „jemandem glauben“ oder „einem Versprechen Glauben schenken“.
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Die Verbindung: Wenn sich ein Paar das Eheversprechen gibt, „traut“ es sich nicht nur im Sinne von Mut haben, sondern sie schenken sich gegenseitig ihr Vertrauen und besiegelten ein feierliches Treueversprechen. Der Ring, der diesen Bund dokumentiert und sichtbar macht, wurde folglich zum Trauring (dem Ring, der bei der Trauung überreicht wird).
Die Geschichte kurz gefasst:
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Antike: Bereits bei den alten Römern und Ägyptern gab es Ringe als Zeichen der Verbundenheit (oft allerdings eher als Zeichen von Macht oder Besitz).
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Im Christentum: Um das Jahr 850 n. Chr. erhielt der Ring durch die Kirche offiziell die Bedeutung als Symbol für einen vor Gott geschlossenen, ewigen Bund.
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Der Ringtausch: Dass sich beide Partner einen Ring anstecken (wie es heute üblich ist), setzte sich im deutschsprachigen Raum ab dem Hochmittelalter (ca. 11. bis 13. Jahrhundert) schrittweise durch. Die geschlossene Kreisform des Rings gilt wegen ihres fehlenden Anfangs und Endes seit Jahrtausenden als Sinnbild für die Unendlichkeit der Liebe.












